Das neue Jahr 2015 hat begonnen

Das neue Jahr 2015 hat begonnen

Gepostet von am Jan 1, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Das neue Jahr hat begonnen – mit allen guten Vorsätzen und neuen Aufgaben. Anlässe gibt es wieder viele. Das wird vielleicht besonders spürbar zum Jahreswechsel. Was werden die vielen Wochen im neuen Jahr mit sich bringen? Bei aller Ungewissheit oder auch Vorfreude zeigt jedes neue Jahr auch, dass „wir wieder neu anfangen dürfen“.

Wir freuen uns auf`s neue auf die Hochfeste an Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Auf die Andachtsmonate im März, Mai und Oktober. Auf die neuen Wallfahrten – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus mit neuen Eindrücken. Auf ein Fronleichnamsfest in der Pfarre St. Antonius Hambach. Auf eine Firmung in Verbindung mit unserem 850jährigen Kirchenjubiläum am 30. August 2015 in St. Cäcilia. Auf eine schöne Feier der Erstkommunion. Auf ein gemeinsames Erntedankfest aller Pfarreien. Auf eine Neuauflage unseres „Lebendigen Adventskranzes“ in der Adventszeit und vieles mehr. Im November finden Kirchenvorstandswahlen statt. Es wird wieder viele Veranstaltungen, Konzerte und Zusammenkünfte unserer Pfarrgemeinschaften geben. Freuen wir uns darauf.

Neben aller Freude wird es aber auch im neuen Jahr zunehmende Herausforderungen geben, denen wir uns stellen werden und müssen: Wie können wir das Interesse an Kirche bei jungen Menschen steigern? Gelingt es uns wieder, neue Ansätze, neue Initiativen, neue Ideen kirchlicher Arbeit zu finden? Wie können wir den Auswirkungen durch das drohende, kirchliche Immobilienmanagement (KIM) im Bistum Aachen begegnen, ohne das unsere pfarrliche „Heimat“ leidet oder sogar verlorengeht? Können wir auch weiterhin die pastoralen Schwerpunkte gewährleisten? Finden wir auch weiterhin neue MitstreiterInnen, die Begeisterung für das pfarrliche Ehrenamt mitbringen? Wir tuen gut daran, für das neue Jahr auch diese Dinge „im Blick“ zu haben und an Lösungen zu arbeiten – getreu dem Cicero-Spruch: „Höre nie auf, anzufangen!“

Wenn wir also zu Beginn des neuen Jahres die verschiedensten Menschen begrüßen, wünschen wir ihnen ein gesegnetes neues Jahr. Dieser Gruß ist selbstverständlich. Für uns steckt darin der Wunsch, dass Gott die Wege der Menschen begleiten möge – egal ob er an Gott glaubt oder nicht.

Gottes Segen, das heißt für uns, dass der andere in der innersten Mitte seines Lebens Kreativität und Ruhe findet. Es heißt für uns, dass Gottes liebende Nähe Glück und Zuversicht ermöglicht und dass diese Nähe es auch in den schweren Zeiten vermag, unser Herz zu trösten und unser Leben zu halten. Gottes Segen – seine Nähe – verhindert nicht das Unglück oder die Krankheit, sondern hilft und stärkt, es zu tragen. Der Wunsch nach einem gesegneten neuen Jahr schließt das „gesunde Jahr“ nicht aus. Er schließt aber auch die anderen Zeiten ein.

(Grafik: Ein neues Jahr © Katharina Wagner – pfarrbriefservice.de)

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