Feierliche Eröffnung der diesjährigen Maiandachten

Feierliche Eröffnung der diesjährigen Maiandachten

Gepostet von am Mai 1, 2016 in Allgemein | Keine Kommentare

Für alle unsere fünf Pfarrgemeinden fand am heutigen Sonntagabend die Eröffnung der Maiandachten mit sakramentalen Segen in unserer Pfarrkirche statt. Es waren viele Gläubige gekommen. Pastor Andreas Galbierz und Pfarrvikar Vinzenz Nguyen van Tung gestalteten diese wunderbare Andacht. Danke auch den vielen MessdienerInnen, die teilgenommen haben.

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Auch in diesem Jahr hat unsere Küsterin, Ursula Wiese, mit viel Liebe wieder den Maialtar im Altarchor aufgestellt und geschmückt.

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Im Monat Mai finden unsere Maiandachten immer Dienstags um 18.00 Uhr statt. Zu jeder Maiandacht liegt ein Andachtsbüchlein aus und die kirchlichen Vereinigungen der Heimbach- und Nievenheimpilger, der St. Matthias-Bruderschaft und des Kirchenchores Nz/Oz gestalten diese im wöchentlichen Rhythmus.

Mit dem 1. Mai beginnt für die katholische Kirche der Marienmonat, in dem Andachten zu Ehren der Gottesmutter gefeiert werden. In vielen Kirchen werden „Maialtäre“ aufgestellt sein, wie die mit Blumen und Kerzen eigens für diese Zeit geschmückten Marienstatuen traditionell heißen. Sie bilden optisch den Mittelpunkt der Maiandachten.

Nach biblischem Zeugnis und christlichem Glauben hat sich Maria ganz dem Willen Gottes überantwortet und in Jesus Christus Gottes Sohn zur Welt gebracht. In der katholischen und in den orthodoxen Kirchen gilt sie deshalb als Erste unter den Heiligen.

Andachten zu Ehren Mariens im ihr geweihten Monat Mai entstanden in der Barockzeit. Nach Darstellung des Brauchtumskenners Manfred Becker-Huberti fand die erste Maiandacht 1784 in Ferrara statt. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich diese Andachtsform von Italien aus und setzte sich weltweit in der katholischen Kirche durch.

1841 wurde im Kloster der Guten Hirtinnen in München-Haidhausen die erste Maiandacht auf deutschem Boden gefeiert. Bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war es in Deutschland üblich, dass auch jede katholische Familie im Monat Mai einen „Maialtar” zu Hause aufbaute: eine gern mit Maiglöckchen geschmückte Marienfigur, vor der Gebete gesprochen wurden. Mancherorts wird dieser Brauch noch heute gepflegt.

(tw Quelle: Peter Weidemann in pfarrbriefservice.de)

 

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