Liturgie

von Biergans am 16.09.2018 in Liturgie

23. September – 25. Sonntag im Jahreskreis

ZUM EVANGELIUM              Jesus, der Menschensohn und Gottesknecht, wird den Menschen ausgeliefert werden, und sie werden ihn töten. Gott selbst, der Vater, wird ihn ausliefern, und er wird ihn von den Toten auferwecken. Den Jüngern bleibt dieses Wort fremd und unverständlich. Sie träumen von Macht und Größe, sie denken an gute Posten. Jesus aber lässt uns nicht im Zweifel darüber, worin die wahre Größe besteht. Er steht auf der Seite der Kleinen, der Unterdrückten; er hat sich zum Diener aller gemacht.

Evangelium (Mk 9, 30-37)

In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; denn er wollte seine Jünger über etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen. Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen. Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen? Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei. Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.

Für den Tag und die Woche

Jesus ist einer von uns, einer neben uns, er steht in der Reihe der Vielen. Aber er vermag wahrhaftig für uns und für die Welt zu stehen. Er ist gekommen, wirklich gekommen, aufgebrochen aus dem Herzen Gottes selbst, her zu uns. Er hat sein Menschsein angenommen, und indem er es annahm, Mensch zu sein, nahm er uns an, so wie wir sind, und nahm zugleich an unserer Stelle und für uns Gott an, die ganze, alles fordernde Wucht seines heiligen Willens. (Klaus Hemmerle)

Quelle: SCHOTT LESEJAHR B

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