Liturgie

von Biergans am 31.05.2020 in Liturgie

 07. Juni 2020 – Hochfest Dreifaltigkeitssonntag

ZUM EVANGELIUM                   Gott, der Sohn und die Liebe: das ist die Dreifaltigkeit, von der dieses Evangelium spricht (Joh 3, 16). Die Erlösungstat des Sohnes ist getragen von Gott und von der Liebe: vom Vater und vom Heiligen Geist. In der Person Jesu ist der Vater sichtbar und seine wesenhafte Liebe für uns erfahrbar geworden. Wo aber dem Menschen die Liebe Gottes begegnet, da fällt die große Entscheidung (3, 18).

 

Evangelium (Joh 3, 16–18)

Gott hat die Welt so sehr geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn hingab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht,
sondern ewiges Leben hat.
17Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt,
damit er die Welt richtet,
sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
18Wer an ihn glaubt,
wird nicht gerichtet;
wer nicht glaubt, ist schon gerichtet,
weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes
geglaubt hat.

Für den Tag und die Woche

Vater, Sohn und Heiliger Geist bilden eine vollkommene Einheit und wollen, dass auch die Menschen in der Kirche am göttlichen Leben und an der göttlichen Gemeinschaft Anteil haben. Die in Gott gegründete Gemeinschaft ist ein Geschenk der Liebe, die nach dem Beispiel Christi auch in unserem Leben sichtbar werden muss: „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“ (vgl. Joh 15, 12). „Sie sollen eins sein, wie wir eins sind“ (vgl. Joh 17, 22). Zu Recht erwarten die Menschen von uns Christen, dass wir in dieser Liebe leben, damit in einer Welt voller Konflikte und Spaltungen das Licht der Vergebung und der Gemeinschaft in Christus aufstrahle. (Benedikt XVI.)

Quelle: SCHOTT LESEJAHR A

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